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Forschung mit Wirkung

Unsere Forschungsprinzipien

Grundsätze unserer Forschung

Die folgenden Forschungsgrundsätze gelten für die Fakultät Business & Economics (FABE) der Steinbeis-Hochschule, an der die Steinbeis School of Management and Innovation (SMI) verortet ist. Mit diesen Grundsätzen guter Forschung geben wir uns ein normatives Grundgerüst unserer Forschungsaktivitäten.

Die Grundsätze beschreiben nicht allein den Status quo, sondern skizzieren ein angestrebtes und zugleich realistisches Zukunftsbild. Sie konzentrieren sich auf unverzichtbare normative Eckpfeiler guter Forschungsaktivitäten. Auch wenn dabei zum Teil inhaltliche Positionen vertreten werden, die in bewusster Opposition zum Mainstream der betriebswirtschaftlichen Forschung in Deutschland stehen, versteht sich die Fakultät und damit die SMI als integratives Mitglied dieser Forschungsgemeinschaft.

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  • Wissenschaftliche Interkulturalität

    Gute Forschung braucht Vielfalt. In diesem Bewusstsein verpflichten wir uns zu größtmöglicher mentaler Offenheit gegenüber anderen Wissenschaftsdisziplinen und Denkschulen. Konzeptionellen oder methodischen Dogmatismus lehnen wir ab.

  • Real World Impact

    Die Forschung an der FABE und damit auch an der SMI ist im Kern darauf ausgerichtet, Impulse für konkrete gesellschaftliche Veränderungen zu setzen. Dabei verlieren wir den wissenschaftskonstituierenden Generalisierungsanspruch nicht aus den Augen.
    Wir erteilen mit dieser Orientierung der gängigen Praxis einer ausschließlich publikationsorientierten Beurteilung von Forschungsaktivitäten eine Absage, nicht aber dem publikationsbasierten Diskurs mit der wissenschaftlichen Community. Insofern verstehen wir unsere Forschung nicht als selbst-, sondern gesellschaftsreferentiell, wobei die wissenschaftliche Community selbstverständlicher Bestandteil des gesellschaftlichen Adressatenkreises unserer Forschung ist.

  • Wissenschaftlicher Freiraum

    Gute Forschung braucht freidenkende Wissenschaftler. Der dazu erforderliche Freiraum ist grundrechtlich kodifiziert, unterliegt aber unter den Bedingungen einer privaten Hochschule besonderen Bedrohungen. Wir erwarten von den Mitgliedern unsere Fakultät freies Denken und von unserer Hochschule eine gelebte Kultur der Wissenschaftsfreiheit.

  • Intrinsisch anspruchsvolle Forschung

    Wir haben höchste Ansprüche an unsere Forschung. Dieses Bekenntnis ist nicht Mittel-Zweck-Überlegungen geschuldet, sondern Ausdruck unseres Berufsverständnisses. Wir geben daher der Haltung der Forschenden den Vorrang vor einer Orientierung an externen Maßstäben anspruchsvoller Forschung.

  • Diskursive Grundhaltung

    Wir wissen um die Vorläufigkeit wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns. Unsere Sicht der Welt ist daher stets durch eine Perspektive gekennzeichnet, die Freiraum für die Möglichkeit des eigenen Irrtums lässt. Zudem suchen wir den Diskurs mit Akteuren der Gesellschaft inklusive des Wissenschaftssystems, um unsere Forschungsergebnisse zu reflektieren. Unsere Fakultät ist willig und fähig zum Diskurs.

  • Integration von Forschung und Bildung

    Forschung und Bildung sind untrennbare Elemente unsere Wissenschaftsverständnisses. Zum einen versetzen erst eigene Forschungserfahrungen die Lehrenden in die Lage, universitäre Bildung zu vermitteln und Student*innen an die Welt der Forschung heranzuführen; zum anderen verstehen wir unsere Bildungsaktivitäten auch als einen Kanal für konkrete gesellschaftliche Veränderungen.