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Digitalisierung an Schulen: “Es gibt viele, die gerne was zurückgeben möchten.”

Die SMI im Gespräch mit Alumnus André Ullmann über sein Non Profit Projekt zur Digitalisierung an Schulen und agile Lernmethoden

Posted by Jeanette -

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Nachfolgend das Transkript zum Steinbeis SMI Podcast mit Alumnus André Ullmann, Coach für Agile Methoden.

für eine bessere Lesbarkeit wurden leichte textliche Korrekturen vorgenommen.

Steinbeis SMI Interview
mit Alumnus André Ullmann

Über Agile Lehrmethoden wie Scrum und die Digitalisierung an Schulen

Jeanette (SMI): Lieber André, ganz lieben Dank, dass du dich für das Interview bereit erklärt hast. Wir haben von dir eine Zuschrift bekommen, wie das Jahr 2020 lief, was du gerade so an Projekten machst. Darüber möchte ich heute mit dir sprechen.

Wie lief für dich als Freiberufler das Jahr 2020 und warum lief es so wie es lief?

André: Vielen Dank erst mal für die für die Einladung und für das das Gespräch heute. Ja, wie lief das Jahr? Also ich muss ganz ehrlich gestehen, dass es doch ein eher sehr gutes Jahr für mich als Freiberufler war. Ich hatte eine 100 Prozent Auslastung und konnte nicht nur meine Bestandskunden weiter behalten, sondern sogar noch weiter ausbauen und neue Kunden gewinnen. Also es von der Seite her wirklich eher sehr positiv.

Jeanette (SMI): Na, das ist sehr schön. Das ist halt leider nicht jedem vergönnt gewesen, aber prima, wenn dann der Kelch an dir vorüberging; welche Pain Points deiner auch potentiellen Kunden konntest du lösen in der Zeit?

André: Sicherlich konnte ich nicht alle Pain Points meiner Kunden lösen. Das wäre vielleicht auch ein bisschen zu viel. Aber ich konnte zum Beispiel bei der Einführung einer agilen Transformation helfen. Also da war ein Unternehmen, was noch ganz am Anfang war und überhaupt erstmal loslegen sollte und wissen wollte, warum sie das überhaupt machen sollen, agil zu werden. Da konnte ich sehr stark dabei helfen und für die ersten Monate als agiler Coach und Transformation Manager zur Seite stehen. Das war ganz toll und auch dort, sind gerade die ersten kleinen Baby-Schritte so wichtig, damit man nicht schon zu Beginn aufgibt oder wieder in alte Routinen und alte Verhaltensweisen zurückfällt. Das war wirklich sehr, sehr, sehr schön an diesem Projekt. Aber auch bei Bestandskunden: also da löst man so viele kleine Probleme, sicherlich kann man nicht die Welt retten, aber viele Kleinigkeiten. Steter Tropfen höhlt auch den Stein.

Jeanette (SMI): Du hast grade was sehr Interessantes gesagt mit diesen Routinen einführen und so. Darüber können wir uns gerne in einem anderen Gespräch mal unterhalten. Jetzt würde es den Rahmen leider sprengen. Aber das ist natürlich auch eine wahnsinnig spannende Sache: Wie kann ich eigentlich gute Gewohnheiten und Routinen einführen und wie kann ich bei was bleiben und meine guten Vorsätze auch in meinen Alltag mitnehmen.
Du hast uns erzählt, dass du so ein Give-back-Projekt machst. Das finden wir `ne super Sache, weil wir mit dem Transferstudium an der SMI ja das Umsetzen von Wissen und das Tun als einen wesentlichen Output sehen. Kannst du mir in drei Sätzen sagen, was du genau machst, und wie du auf das Projekt gekommen bist?

André: Ja, also es ist ein bisschen komplex. Ich hoffe, man wird daraus schlau. Zusammenfassend könnte man sagen, ich helfe Schulen bei der Umsetzung ihrer digitalen Strategie und coache dabei auch agile Lernmethoden. Also so könnte man das vielleicht in einem Satz wirklich zusammenfassen. Dabei geht es unter anderem um die Modernisierung der Bildungsstrategie zusammen mit den Lehrern, Schülern und auch den Eltern der Bildungsreform. Das ist das Stichwort für. Und es gibt verschiedene Initiativen, die sich für dieses Thema ehrenamtlich engagieren. Ich bin jetzt sehr stark in der “Coaching Initiative”, so heißt die Coaching Initiative, bin ich sehr stark verbandelt. Aber es gibt auch andere wie “Bildungswerk” oder “Schule im Aufbruch”. Die kennen sich auch alle untereinander und es ist ein sehr großes Netzwerk, das sich darauf wirklich enorm fokussiert und den Schulen dabei helfen.

Jeanette (SMI): Cool! Wie bist du das ehrenamtliche Projekt angegangen von deiner Seite; also wie hast du Schulen z.B. gewonnen und welche Vorbehalte gab es hier vielleicht?

André: Durch die Initiative, da wo ich tätig bin, bin ich mit den Schulen in Kontakt gekommen, habe dort die Schulen auch kennengelernt. Die kann ich jetzt nicht so, dass ich selbst auf die Schulen zugegangen bin, sondern hab eher das Netzwerk genutzt, wo die Initiative selbst sehr aktiv ist. Ich bin ja auch kein Diplompsychologe oder Lehrer und kenne auch jetzt nicht jede Schule, aber ich bin selbst auf die zugegangen, die ich kenne. Habe die angesprochen und, wo ich auch selbst gelernt habe und Ausbildung gemacht habe und hab dort, die ersten Gespräche geführt, die dann eben auch weiter dafür gesorgt haben, dass die Schulen starten und sich bewegen. Und Schulen sind aufgrund der Kosten eher sehr zögerlich und wollen nicht so viel zahlen. Dadurch, dass es aber ehrenamtlich ist, haben sie immer ein offenes Ohr und wir eine offene Tür und hören sich dann von uns diese Konzepte auch an, wie wir uns das vorstellen. Sicherlich ist es nicht immer leicht und viele haben Vorbehalte und denken darüber nach: ach, wie kann das überhaupt sein und ich mache das schon seit 50 Jahren. Und wieso soll ich jetzt was ändern? Aber die meisten Schulen sind gerade jetzt im letzten Jahr wachgerüttelt worden und wissen, dass sie hier aktiv werden müssen. Und natürlich fühlen sich die Lehrer auch manchmal ein bisschen angegriffen. Dass man oftmals angegriffen wird, wenn man mit solchen Themen kommt, wenn man ihnen erzählt, das, was sie in den letzten Jahren gemacht haben, funktioniert nicht mehr. Das geht auch so nicht! Also ich auf jeden Fall gehe da immer sehr behutsam vor, weil, wenn man mit den Schülern oder Schulleitern / Lehrern zusammenarbeitet und mit denen dann auch ja in verschiedenen Situationen Themen bearbeitet, erkennen sie sehr, sehr oft auch selbst, was die Schüler jetzt brauchen, was in der heutigen schnelllebigen Zeit die Schüler wirklich weiterbringt und das ist glaube ich so dieses Vorgehens-Modell, was die verschiedenen Initiativen, die es dort so gibt, auch wirklich beherrschen und den Schulen auch wirklich helfen, sich zu wandeln.

Jeanette (SMI): Welche Hindernisse musstest du aus dem Weg räumen? Im Unterschied zur Privatwirtschaft?

André: Also ich vertraue da wirklich auf die Partner, mit denen ich da zusammenarbeitete, wie gesagt, diese Coaching Initiative und deren Expertenwissen im Bildungssektor. Für mich selbst habe ich aber erkannt, dass der Lehrauftrag in vielen Schulen sich seit 50 Jahren kaum geändert hat. Und seit zwanzig und dreißig Jahren sind wir eigentlich schon im digitalen Wandel und die Schulen kämpfen teilweise damit, überhaupt mal einen Computer mit dem Internet in Verbindung zu bringen. Und all das sind wirklich Hindernisse. Die betrifft jetzt nicht nur die Privatwirtschaft, sondern sicherlich alle Zweige. Aber das sind häufig Kleinigkeiten, die einen daran hindern, voranzukommen.

Jeanette (SMI): Ja, zum Teil arbeiten sie noch mit Overhead-Projektoren und so. Und ich hab mal vor ein paar Jahren noch gesehen, schon etwas, was ich ja aus meiner Schulzeit noch kennen, und wo man denkt, es ist schon längst aus dem Klassenzimmer verbannt. Aber da ist halt die finanzielle Lage dann auch einfach angestrengt und man kann nicht so machen wie man will als Direktor einer Schule. Inwiefern ist das Vorgehen aber dennoch auf ein privatwirtschaftliches Unternehmen übertragbar? Hast du da so Five Learnings?

André: Ja, ich weiß nicht, ob ich da Five Learnings habe, aber ich würde dann auch nicht  unterscheiden zwischen Privatwirtschaft oder staatlichen Schulen. Wichtig ist, dass die Schulen die Schüler egal in welchem Alter auf das vorbereiten, was sie später brauchen und in dem stärken, indem sie wirklich schon gut sind. Ich glaube, das vergisst man sehr, sehr häufig, wenn man so jahrelang immer Unterricht gemacht hat. Das ist doch eher ein wie man immer so schön im Neudeutschen sagt, so ein bisschen Top-Down. Also der Lehrer erzählt den Schülern, was sie zu tun haben, was sie lernen sollen und nehmen wenig Rücksicht auf deren Stärken und Schwächen. In allen Bereichen ist die Teamarbeit im Mittelpunkt. Ich glaube, das brauchen die Schulen auch, sondern was einer allein eben nicht schaffen kann, das schafft man dann zusammen im Team. Und so kann die Lehre eben auch aussehen, kann auch dort versuchen, Konzepte zu entwickeln oder mit der Initiative, mit der ich zusammenarbeite, die haben Konzepte entwickelt, wie können die Schüler, die vielleicht in bestimmten Bereichen schwächer sind, auch gestärkt werden in diesen Bereichen. Und das funktioniert eben nicht, indem nur der Lehrer irgendwo was von vorne vor predigt, sondern die müssen es erleben und vielleicht auch mit Gleichgesinnten erarbeiten. Mein Schwerpunkt ist hier eher auf den agilen Vorgehens-Modellen. Das ist so meine Kernkompetenz, wenn man das so sagen kann, welche in den Schulen leider auch immer noch nicht unterrichtet werden. Selbst in den privaten Schulen wird’s kaum unterrichtet. Es gibt seit vielen Jahren schon Themen wie Education Scrum, also so ein agiles Vorgehens-Modell, um nur mal überhaupt eins zu nennen. Und Schulen kennen das einfach gar nicht. Ich habe jetzt vor kurzem mal nen Scrum-Unterricht an einer privaten Schule gegeben und die Schüler waren total begeistert davon, dass es sowas überhaupt gibt. Die haben in ihrem Unterricht traditionelles Projektmanagement gelernt und typisches Wasserfall-Vorgehen. Und ich hab denen eben agile Methoden beigebracht oder mal zwei Tage mit denen erarbeitet und das war für die wirklich unglaublich, dass so in der Welt gearbeitet wird. Das fanden sie ganz toll.

Jeanette (SMI): Kannst du uns vielleicht ganz kurzes Beispiel geben, wie das ablief, damit man sich was drunter vorstellen kann?

André: Ich habe mit dem Schulleiter und dem Dozenten gesprochen, der diesen Bereich verantwortet hat. Der selber hatte die Kompetenz nicht, deswegen hat er das auch nicht unterrichtet und hat mich dann gefragt, ob ich dort nicht mal zwei Tage so’n Unterricht machen könnte. Und da hab ich gesagt: “Na klar kann ich das machen.” Ich finde es ja toll. Es ist mir ja auch wichtig. Und mir wurde das Material bereitgestellt, das war jetzt in diesem Fall sogar noch möglich, im Oktober letzten Jahres das sogar vor Ort in der Schule zu machen, mit Abstand natürlich, aber es war dann doch wirklich möglich, mit Flipcharts und Lego mit den Schülern zusammen –  ich hatte insgesamt 16 Teilnehmer – konnten wir zusammen zwei Tage lang wirklich intensiv die Sache mal durcharbeiten, sehr spielerisch. Ich hab dann danach das Feedback auch von den Teilnehmern bekommen, dass sie das unglaublich fanden, dass es solche Vorgehens-Modelle gibt und auch solche Lernmethoden gibt. Also denen war, aber auch die Lehrmethode, wie ich das denen jetzt dort beigebracht hab, komplett neu. Also mit Lego irgendwas zu machen und zu basteln und zu bauen, das war für die ganz groß.

Jeanette (SMI): Auch für manche Unternehmen ein neues Feld, agil zu arbeiten. Und ich kann mir schon vorstellen, dass man dann als Lehrer, als Pädagoge, der dann auch nicht so in der Wirtschaft verhaftet ist, dann selber auch nicht so in diesen Welten lebt und dann so einen Zugriff auf diese Methoden hat, Und das für einen selber auch einfach ein weites Feld und ein unbekanntes Feld ist. Wie würdest du handeln, wenn du frei entscheiden können, Schulen zu digitalisieren? Also was braucht es, wenn du in einer idealen Welt das machen könntest?

André: Also mal abgesehen von der Hardware, die in den Schulen nicht vorhanden ist, so könnte man das vielleicht sagen, oftmals fehlt es wirklich an den Kleinigkeiten, wenn dann natürlich fünf Leute sich einen Computer teilen, dann ist das schon sehr, sehr hart. Da würde ich auf jeden Fall dran ansetzen. Aber ich würde auch gerne mehr mit den Lehrern, Schülern und Eltern zusammen Lernformate ausprobieren. Mal über einen Zeitraum von vielleicht einem halben Jahr oder einem Jahr mit vielen Feedbackschleifen zusammen mit allen Betroffenen, also auch den Schülern Phasen der Planung, was liegt als nächstes an, dass man zusammen das gemeinsam gestaltet. Weil auch die Eltern haben natürlich aus ihren beruflichen Aspekten oftmals Ideen, die wirklich sehr, sehr gut sind. Man darf das gar nicht unterschätzen. Auch die wissen, was in der heutigen Zeit für Bewegung und Dynamik drin ist und können sicherlich auch gut unterstützen. Was ich noch mitgeben würde, ist vielleicht auch etwas Budget zu haben, wäre natürlich gut, um auch mal Software zu kaufen. Also gerade in der jetzigen Zeit, wo sehr, sehr viel Home Schooling ist und sehr, sehr viel auch auf die Eltern abgewälzt wird.

André: Software ist nicht immer superteuer und gerade für Schulen, also alles was so im Lehrbereich ist, kriegt man sogar oftmals Software umsonst. Und vielleicht muss man sich einfach auch mal Büromaterial wie Haftnotizen oder funktionierende Stifte anschaffen. Selbst das erlebe ich nicht immer in den Schulen, dass das vorhanden ist. Und da wäre sicherlich ein guter erster Schritt da anzusetzen. Du hattest es gerade schon gesagt, sicherlich müssen auch die Lehrer den Umgang mit digitalen Hilfsmittel lernen. Also es geht nicht von einem Tag auf den anderen und man muss sich dafür die Zeit vor allen Dingen auch nehmen. Aber auch für andere Themen. Du sagtest, dass eben viele Lehrer auch vielleicht das Wissen nicht haben. Es gibt so viele Leute, die gerne auch mal wieder was zurückgeben, die da beruflich viel gemacht haben, viel erlebt haben, die auch die Erfahrung haben, einfach mal was zurückgeben, auch kostenlos oder vielleicht höchstens mit Reisekosten, wenn sowas überhaupt dann anfällt, dass man dort auch mal fremde Leute einlädt und die mal fragt: “Hey, kannst du uns nicht zu einem bestimmten Thema was erzählen?”

Jeanette (SMI): Ja, genau da muss man einfach Veranstaltungen abends für Lehrer halten an der Schule, die sie nutzen können, um ein bisschen, ja, einfach Insights zu kriegen in neue Methoden und was Digitalisierung eigentlich auch für sie Gutes bewirken kann. Und für ihre Schüler.
Gab es einen Moment, wo du gedacht hast, ey, cool, das hab ich im Studium gelernt, das kann ich jetzt voll sinnvoll, nutzbringend einbringen.

André: Also ich fand die Frage am schwierigsten. Ich konnte mich ja ein bisschen darauf vorbereiten, da es ja auch schon ein bisschen her ist. Aber wenn ich jetzt so drüber nachgedacht habe. Es schießen mir immer so viele Kleinigkeiten durch den Kopf, was die Dozenten gesagt haben oder wo ich mich dann auch dran erinnere, das wende ich jetzt immer noch an und was ich eben im Studium gelernt habe an der SMI. Und, ob das nun Planung ist oder Geschäftssinn, für den dadurch erst mal überhaupt das Fundament gesetzt wurde und weiterentwickelt hat nach Jahren der beruflichen Erfahrung. Das sind schon Themen, die ich aus meinem Wirtschaftsstudium mitgenommen habe: Projektplanungsmodelle, Personalmanagement, Organisationsmanagement. Die findet man auch alle in der agilen Welt wieder. Also die sind ja jetzt nicht weg, nur weil man auf einmal meint, alles agil machen zu wollen. Und die nutze ich heute noch. Also es sind heute noch Themen dabei, wo ich sage, ey die hab ich im Studium gelernt und die wende ich sogar heute noch an. Finde ich ganz toll.

Jeanette (SMI): Ja, super. Wir finden das auch toll, weil es ist genau das, was wir uns auch erhoffen, dass wir einen wirklichen Einfluss haben auf das, was unsere Studenten und Alumni dann in ihrem Arbeitsleben machen. Dass das auch wirklich verfängt und nicht nur so ein Theorie-Wissen ist.
Lieber André, ich danke dir für das Gespräch und wünsch dir alles Gute und dass es auch in 2021 für dich weiter so gut läuft wie es in 2020 lief. Und ich würde tatsächlich gern auf dieses zweite Gesprächsangebot zurückkommen. Wenn du Lust dazu hast, dann könnten wir uns dazu in einem gesonderten Podcast nochmal unterhalten, wenn du magst.

André: Sehr gerne. Vielen Dank.

Jeanette (SMI): Danke dir. Tschüss.

André: Tschüss.

Posted by Jeanette
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